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Warum? Darum! Trainingslager: Kleider machen Leute

Während es zu Hause noch schneit, freut sich das kleine Skelett auf zwei Wochen Sonne und Wärme. Der Koffer ist voll gepackt mit luftigen Shirts und kurzen Hosen. Doch wie so oft hat sein Kumpel etwas daran auszusetzen: „Pack mal lieber eine Mütze ein,“ rät er. Das Wechselszene Skelett verdreht die Augen und fragt sich, was das denn soll.

 

 

Auch beim Thema Kleiderwahl geht es darum, sich vor Krankheit zu schützen. Verkraftet man es zu Hause schon einmal, fünf Minuten im kühlen Wind zu frösteln, ist das im Trainingslager anders. Hier kann schon kleinstes Unwohlsein dazu führen, dass das Immunsystem kapituliert. Schnupfen, Husten, Heiserkeit. Das sieht und hört man nicht selten im Camp.

Deshalb: Die richtige Bekleidung wählen

Natürlich erscheint die Sonne im Süden als herrlich warm, wenn man aus dem europäischen Winter anreißt. Doch Vorsicht! Besonders in den ersten Monaten des Jahres wird es Abends und Nachts noch empfindlich kalt, auch in den beliebten Trainingslager-Destinationen.

Zudem hat der Körper eben weniger Energie als normal zur Verfügung, das Immunsystem aufrecht zu erhalten. Besonders nach dem Schwimmtraining und für die restliche trainingsfreie Zeit, sollten Jacke, lange Hose und auch Mütze auf jeden Fall in den Koffer. Ebenso sollte man auf den Ausfahrten stets Weste oder Windjacke, manchmal sogar Ärmlinge und Beinlinge, griffbereit haben. Wer sich so stets warm einpackt, der kommt auch gesund wieder…

 

Warum? Darum! Trainingslager – Mit dem Rad auf Reisen

Das ist das kleine Wechselszene-Skelett. Das kleine Wechselszene-Skelett macht seit vielen Jahren Triathlon. War aber noch niemals im Trainingslager. Dieses Frühjahr möchte es jedoch so trainieren, wie alle anderen. Im sonnigen Süden. Wie das gut funktionieren soll, das muss es allerdings erst noch erfragen. Heute: Wie kommt eigentlich das Rad ins Trainingslager?

 

Das kleine Skelett hat gehört, dass seine Freunde ihr Rad mit in das Camp nehmen. Das klingt ganz schön kompliziert! Wie soll man das sperrige Teil schließlich auch im Flugzeug transportieren, ohne dass es beschädigt wird?

Sein Kumpel verrät es ihm: Es gibt viele verschiedene Radkoffer, oder Taschen, in die das Rad sicher verpackt werden kann. Bei der Fluggesellschaft muss man dieses große Gepäckstück zeitig im Voraus anmelden und auch einiges für den Transport bezahlen.

Damit das kleine Skelett einmal einen Eindruck bekommt, darf es beim Packen zusehen. Alles was man braucht: Inbusschlüssel, Rohrisolierungen und ein wenig Zeit.

In sechs Schritten von der Straße in den Koffer:

1. Mit einem Gabelschlüssel die Pedale von den Kurbeln lösen.
2. Den Sattel samt Sattelstütze absenken oder herausnehmen. Vorsicht: Die korrekte Sattelposition im Vorfeld markieren!
3. Handelsübliche Rohrisolierungen so zuschneiden, dass sie um die verschiedenen Rohre und Streben passen und das Rad so ummanteln.
3. Den Vorbau des Lenkers lösen, Lenker abnehmen und in Richtung Rahmendreieck umlegen. Vorsichtig am Rahmen fixieren.
4. Das Vorder- und Hinterrad herausnehmen und in die vorgesehenen Taschen verstauen
5. Den Rahmen in die Tasche oder den Koffer packen und gut fixieren

Nun kann man den Radkoffer mit leichtem, polsternden Gepäck ergänzen. Schwimmsachen eigenen sich beispielsweise ideal.

Rad verpacken ohne Werkzeugeinsatz

Wer mit Inbus und Co. nicht so gerne umgeht, oder seine teuer und millimetergenau optimierte Sitzposition nicht verändern will, der ist mit der Radtasche AeroComfort von Scicon gut beraten.
Die Laufräder ausgebaut, das Rad in die Vorrichtung eingespannt, Laufräder verstaut, Reißverschluss zu. Fertig!

Die Alternative: Das Leihrad

Wer sich den Stress vollständig ersparen will, der leiht sich am Urlaubsort ein Rad. In fast allen Regionen dieser Welt ist das mittlerweile möglich. Der Vorteil: Weniger Stress beim Transport. Der Nachteil: Manchmal leidet der Fahrkomfort dank schlechter Einstellmöglichkeiten.

Unser Tipp: Diese Variante eignet sich besonders für Einsteiger, die nur wenige Tage im Trainingslager verbringen.

Petra Wimberskys Blog: Trainingslager-Rookie auf Tour

Wir werden niemals Freunde! Das waren noch meine Worte vor dem Trainingslager und ich meinte mein Rad und mich. Immer diese Fahrerei auf dieser dämlichen Rolle! Gott sei Dank gibt es Wintersport zum Zeitvertreib! Und dann noch diese Aktion mit dem Material…. Der Sattel ist zu klein, der nächste zu groß dann zu hart, mit Loch ohne Loch! Wahnsinn ich hätte nie gedacht, dass es so viele Unterschiede gibt. Weiterlesen

Tour de Martinhal Beach Resort & Hotel: Trainieren im Windschatten belgischer Radprofis

Wer Profitipps schätzt, Geschwindigkeit liebt und gern in der Natur unterwegs ist, sollte sich die Radwoche in Portugals führendem Familienresort notieren. In Kooperation mit Algarve-Cycling-Holidays schwingen sich vom 1. bis 8. November 2014 der frisch gekürte belgische Champion Jens Debusschere und sein Mannschaftskollege Jürgen Roelandts, beide vom Team Lotto Belisol, mit Gästen auf das Rennrad. Weiterlesen

Käpt’n Blaubeers Seemannsgarn

Es sind Osterferien und für Triathleten ist es traditionell Trainingslagerzeit – sprich die Zeit im Jahr zu der Geschichte(n) geschrieben wird (werden).

Die Art von Geschichten, die man noch Jahre später jedem Sportkameraden erzählt, der bereit ist sie anzuhören – natürlich nur im Austausch mit einem eigenen, ähnlich gearteten Erlebnis. Weiterlesen