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Der 7. EBERL Chiemsee Triathlon zieht Stars und Jedermann gleichermaßen an

Chieming. Restlos ausverkauft ist der 7. EBERL Chiemsee Triathlon, der am 24. Juni (Sonntag) zum siebten Mal an einem der wohl schönsten Orte Bayerns startet. Dass der Kurs mit seiner Schwimmstrecke im Chiemsee, seiner Radrunde durch den wunderschönen Chiemgau und seiner Laufstrecke entlang des Chiemsee besonders ist, hat sich herumgesprochen. Ebenso das Flair und die begeisterte Stimmung. Über 1.000 Athleten gehen alleine am Sonntag an den Start. Am Samstag, dem Volkstriathlon-Tag, sind es weitere 500 Sportler. Neben den zahlreichen Amateuren haben sich erneut auch hochkarätige Triathlonprofis und Prominenz angekündigt.

Wenn Wiederkommen ein Zeichen für Qualität ist, dann verleihen dem EBERL Chiemsee Triathlon zahlreiche Profis dieses Siegel. 20 Herren haben auf der Mitteldistanz gemeldet. Thomas Steger und Markus Fachbach konnten das Rennen beide bereits zwei Mal für sich entscheiden. Jaroslav Kovacic war bereits Zweiter und Dritter. Lokalmatador Julian Erhardt musste sich 2016 nur Thomas Steger geschlagen geben und auch Jan Raphael, Markus Liebelt und Niclas Bock kennen die Strecken bereits.

Im Mitteldistanzrennen der Damen möchte Vorjahreszweite Jenny Schulz dieses Jahr den Sieg. Laura Zimmermann und Caroline Lehrieder, beide schon auf dem Podest, wollen ebenso in den Kampf um den Titel einsteigen. Daneben treten Anna-Lena Pohl, Lisa-Maria Dornauer und Sabrina Stadelmann an.

Auf der Kurzdistanz gibt sich ein ähnliches Bild und verspricht ein spannendes Rennen. Der Österreicher Franz Höfer, 2016 Sieger und 2017 Zweiter, tritt gegen Landsmann Nikolaus Wihlidal an. Daneben ist die deutsche Konkurrenz mit Marc Eggerling (Dritter 2016 und 2017), Christian Jais (Zweiter 2016) und Maxi Kirmeier gut aufgestellt.

Dauer-Podiumsgast Renate Forstner wird auch in diesem Jahr beim Rennen der Damen ganz vorne mitmischen. Sie wird gejagt von Landkreismeisterin Felicitas Schützinger. Aber auch von einigen Promi-Damen, die in anderen Sportarten Berühmtheit erlangt haben. Mit Kathrin Lang und Tina Bachman schwimmen, radeln und laufen zwei Ex-Biathletinnen mit. Mit Vanessa Hinz ist gar eine der erfolgreichsten Biathletinnen der letzten Jahre auf der Kurzdistanz am Start. Ex-Para-Biathletin und Politikerin Verena Bentele wird gar ihre Premiere über insgesamt 53,5 Kilometer geben, nachdem sie letztes Jahr noch auf der Volksdistanz startete.

Überhaupt hat sich der EBERL Chiemsee Triathlon zu einem der größten Para-Triathlons entwickelt. Zur fünften Auflage des Wettbewerbs für Sportler mit Behinderung kommt Paratriathlon-Weltmeisterin Nora Hansel zum zweiten Mal ins Chiemgau.

„Wir freuen uns, dass wieder zahlreiche Profis und Promis am Start sind. Vor allem aber, dass die Rennen am Samstag und Sonntag bis auf wenige Plätze ausgebucht sind.“, sagt Veranstalter Sven Hindl. „Das zeichnet in unseren Augen vor allem all unsere Helfer aus, die den Event tragen. Ebenso die Region, die mithilft, die besondere Stimmung zu schaffen, von der so viele Sportler schwärmen.“

Neuerungen und Meisterschaften im Rahmenprogramm

Der Volkstriathlon am Vortag geht in die dritte Runde und ist mittlerweile eine feste Größe im Kalender vieler Hobbysportler, Firmen, aber auch Einsteiger. Neu ist, dass in diesem Jahr ein Schultriathlon-Projekt auch den Nachwuchs an den gesunden Ausdauersport heranführt. Die jungen Teilnehmer starten um 14.00 Uhr kurz vor den Volkstriathleten und freuen sich über zahlreiche Jubelzurufe.

Die Sonntags-Rennen, die bereits ab 9.00 Uhr beginnen, wurden wie schon in den letzten Jahren mit der Ausrichtung gleich mehrerer Meisterschaftsrennen gewürdigt. Einerseits suchen die deutschen Gehörlosen-Triathleten wieder ihren Deutschen Meister. Daneben macht erstmals die Bayerische Polizei-Meisterschaft Station am Chiemsee. „Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen, eine würdige Bühne für die Titelkämpfe zu sein. Wir verdanken den Zuschlag auch der guten Zusammenarbeit mit den Behörden, Polizei, Feuerwehren und Rettungsdiensten.“, ist der Organisator überzeugt. 

„Ich wünsche sportliche Erfolge, besonders aber Spaß miteinander hier bei uns am Chiemsee im Chiemgau.“, beschließt der Bürgermeister Chiemings, Benno Graf, sein Grußwort. Ein ideales Motto für „DAS RENNNEN“, das für jedes sportliche Niveau eine Herausforderung bereithält.

Sportler, Zuschauer und Anwohner finden alle Informationen rund um den Event auf der Website www.das-rennen.com als E-Paper und zum Download.

Local Hero Andrea Seehuber bloggt: Local Heroes 2.0

Niemals hätte ich gedacht, so schnell nach dem Eberl-Chiemsee-Triathlon 2017 meinen Blog fortzuführen. Allemal vielleicht hier und da ein Gastbeitrag, etwa bei meiner Teilnahme 2018. Aber jetzt sitze ich hier und werde meine Erfahrungen wieder regelmäßig veröffentlichen – als Local Hero. Ich kann es immer noch gar nicht glauben, dass ich weitere zwei Jahre eng mit den grandiosen Menschen zusammenarbeiten werde, die mich in den letzten Monaten betreut und unterstützt haben. Meine Teamkollegin Stephanie Brenninger und ich werden weiterhin Teil dieses unbezahlbaren Projekts sein, von dem ich zurecht behaupten kann, dass es mich entscheidend beeinflusst hat. (Ich denke sogar ernsthaft darüber nach, mit welchem Studium und Beruf ich später wohl am besten dem Triathlon nachgehen kann).

Die Fortsetzung beginnt vor knapp einer Woche, als ich mit Sven Hindl, Bernd Rose und Stephanie im Wirtshaus zusammenkomme. Es ist als abschließendes Treffen gedacht, um über die vergangenen Monate und die Zusammenarbeit zu reden. Aber auch die Frage, wie es weitergeht. Da sind Steffi und ich uns einig: 2018 starten wir auf der Kurzdistanz! Wir haben so viel über Triathlon und die notwendige Vorbereitung gelernt, da sollte das eindeutig drinnen sein.

Andrea Seehuber

Dann will Sven wissen, ob wir uns 2019 die Mitteldistanz vorstellen könnten, ob wir Interesse daran hätten, das „Local Heroes“-Projekt fortzuführen. Ich habe gegoogelt: auf der Plattform Woxikon gibt es für „Ja“ 472 Synonyme – sucht euch eins aus. ;)

Es wird die nächsten zwei Jahre weiterhin professionelle Betreuung durch Bernd und Lauftrainerin Pamela Gutsch geben. Leider konnte sie beim Treffen nicht anwesend sein. Gemeinsam mit ihr werden wir in Zusammenarbeit mit dem Laufbandhersteller h/p/cosmos weitere Laktattests durchführen. Danke auch an unsere Partner Syntace, Aqua Sphere, Puma, Specialized, PowerBar, Kiwami und Airstreeem, die unser Projekt von Anfang an unterstützt haben und uns die nächsten zwei Jahre nach wie vor begleiten werden. Es wird spannend, in zwei Jahren kann sich so viel tun. Für alle Beteiligten, allen voran Sven und Bernd, ist das eine völlig neue Erfahrung, ein Experiment. Aber meine Motivation ist enorm, auch schon bevor ich von der Fortsetzung wusste.

Vom Triathlonvirus befallen

Nach Chieming habe ich an zwei weiteren Wettkämpfen teilgenommen, in Grassau und Waging am See. In Grassau waren die Distanzen etwas kürzer als beim CST: 400 m Schwimmen, 19 km Rad und 4,8 km Laufen. Meine Zeit war 1:13:52 h. Die Distanz in Waging war anders: 750 m Schwimmen, 20 Rad und 5 km Laufen. Im Ziel war ich nach 1:28:57, also knapp eine Minute schneller als in Chieming.

CST-2017_(Steffi Brenninger) (3)Jeder Triathlon war eine gute Erfahrung, aber da geht mehr. Mir ist nach all den Wettkämpfen erst richtig klargeworden, an wie vielen kleinen Dingen man arbeiten kann, um seine Leistung zu verbessern. Beispielsweise habe ich während der letzten Monate meinen Fokus wenig auf meine Ernährung gelenkt. Das werde ich ändern. Endlich habe ich auch eine zuverlässige Triathlon-Uhr (die Garmin Forerunner 920XT, von mir liebevoll Gary genannt) mit funktionierendem Pulsgurt. Sofort habe ich versucht, mir selbst einen Plan zusammenzustellen, denn das offizielle Training für die Kurzdistanz wird im Februar beginnen. Damit habe ich mich an Bernd gewandt und genau das hat mir gezeigt, wie froh ich um die professionelle Unterstützung sein kann. Denn selbst hätte ich nicht erkannt, dass mein Körper noch Zeit braucht, um sich an regelmäßiges und intensives Training zu gewöhnen. „Also höre bitte genau rein in deinen Körper und mach immer nur so viel, wie leicht geht und vor allem was dir wirklich Spaß macht“.

Darüber, wie ich die Zeit bis zum offiziellen Trainingsbeginn letztendlich verbringe, werde ich regelmäßig schreiben. Auf die nächsten zwei Jahre als Local Hero! Ich freue mich unfassbar.

Wie das Siegsdorfer Mammut zum Triathlon kam

Mammuts und Triathlon? Diese Kombination hätte so wohl keiner je erwartet. Beim EBERL Chiemsee Triathlon am 25. Juni 2017 treffen das urzeitliche Tier und hunderte Ausdauersportler dennoch aufeinander.

Erstmalig geht am Sonntag, den 25. Juni 2017 der EBERL Chiemsee Triathlon Party Konvoi auf Tour. Nach dem Vorbild großer Sportevents wollen Partner der Region die nahenden Sportler entlang der Strecke im Vorfeld des Wettkampfes Ankündigen. Der Fahrzeugtross will in den Stimmungsnestern entlang der Strecke dabei nicht nur mit Musik Stimmung machen sondern auch mit kleinen Geschenken motivieren. Neben den Motorrad Huber BMW C evolution Scooter, der Chiemgauer Bergbahn, dem Autohaus Osenstätter Führungsfahrzeug, stilvollen Oldtimern und dem Spedition Eberl-Truck ist auch das Siegsdorfer Mammut dabei.

Wie dieses kuriose Treffen zustande kam, erklärt der Tourismus-Leiter von Siegsdorf/Bergen Herr Wolfgang Helldobler, im Interview.

Pressekonferenz-CST-2017-Sped-Eberl_(Bildquelle Wechselszene) (26)

Gruppenbild mit Mammut: Das ist auch beim Eberl Chiemsee Triathlon möglich

Hallo Herr Helldobler,
Mammut und Triathleten – wie passt das denn zusammen? Wie kam es zu der Idee, das Mammut den Triathleten vorauszuschicken?

Da das Mammut bereits 2014 und 2015 bei dem internationalen Radrennen – der Bayernrundfahrt – im Werbekonvoi quer durch Bayern mitgefahren ist, kamen wir auf die Idee, mit dem Mammut auch beim Chiemsee Triathlon mitzufahren. Nach den ersten Gesprächen mit dem Veranstalter war man davon überzeugt, dass dieser Eyecatcher sicherlich im ganzen Rahmenprogramm ein positives Zeichen setzen wird, da ja mit dem Chiemseetriathlon auch eine „Mammutveranstaltung“ durchgeführt wird.

Angenommen, der Urzeit-Koloss stünde plötzlich in Fleisch und Blut auf der Strecke. Wie schnell wäre das Mammut? Könnte es mit den teils über 40 km/h schnellen Radfahrern mithalten?

Die heutigen Elefanten sind im normalen Gang ca. 10 Stundenkilometer schnell. Wenn es eilig oder gefährlich wird, können diese  auch auf einer kurzen Distanz eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h erreichen. Wenn man davon ausgeht dass die früheren Mammuts gleich schnell unterwegs waren, so hätte es über eine kurze Strecke mit den Radfahrern mithalten können.

Das Naturkunde und Mammut-Museum Siegsdorf bietet noch viel mehr Informationen über die ausgestorbene Spezies. Was erwartet Besucher dort?

Die Besucher erwartet im Museum ein vollständiges Skelett eines Mammuts. Neben der Darstellung einer Höhlenhyäne sind natürlich noch weitere eiszeitliche Tiere zu sehen, die zusammen mit dem Mammut auf diesem Planeten waren. Im Steinzeitgarten wird zudem die ganze Welt der Steinzeit aufgerollt.

Wo können Interessierte das Siegsdorfer Mammut am Rennwochenende (24. und 25. Juni) noch bestaunen?
Direkt neben dem Museum, am Eingang zum Siegsdorfer Kurpark steht ein lebensgroßes Mammut, das sich sehr gut zum Anschauen und auch Fotografieren eignet.

Mehr Informationen über das Mammut Museum Siegsdorf gibt es hier.

Foto: Wechselszene

„Ich bin dann mal kurz weg“: Moderatoren-Trio beim EBERL Chiemsee Triathlon als Staffel am Start

Hartwig Thöne, Bernd-Uwe Gutknecht und Annika Zimmermann werden am 24. und 25. Juni den EBERL Chiemsee Triathlon als Moderatoren den Fans und dem Publikum präsentieren. Von sieben Uhr morgens bis zum letzten Finisher am Nachmittag heißt es Stimmung machen, die aktuellen Entwicklungen im Rennen analysieren und die Athleten ins Ziel begleiten. Ausschließlich? Nein! Denn das Moderatoren-Trio will sich die gute Stimmung nicht entgehen lassen und hat nun selbst eine Staffel gemeldet. Wir haben nachgefragt, wie gut ihre Multitasking-Fähigkeiten sind.

Hallo ihr drei, 

moderieren und gleichzeitig selbst Sport machen – klingt stressig! Wie wird euer EBERL Chiemsee Triathlon Tag aussehen?

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Bernd-Uwe Gutknecht

Bernd-Uwe: Ich werde erst mal ausschlafen… nein, leider nicht. Beim Schwimmstart werde ich als Moderator wie immer versuchen, den Athleten die „Scheu“ vor der ungeliebten ersten Disziplin zu nehmen. Wenn alle Sportler im Wasser sind, werde ich schnell in meine Radklamotten schlüpfen und mich auf die 40 Kilometer mit dem Rad vorbereiten. Ich freue mich riesig auf die abwechslungsreiche Strecke und hoffentlich viel Unterstützung von den Zuschauern. Dann runter vom Rad und wieder rein in die Moderatoren-Klamotten! Beim Zieleinlauf der Age-Grouper bin ich auf jeden Fall wieder dabei, die Superathleten sind sicherlich zu schnell für mich… und dann heißt es Gas geben am Mikrofon, damit jeder Finisher wie ein Sieger empfangen wird. 

Annika Zimmermann: Na da habe ich es ja einfacher als meine zwei Staffelpartner, ich kann den Tag am Chiemsee komplett genießen – ok, und einmal kurz rennen (lacht). Was aber auch nicht schlecht ist: ich komme direkt aus einer Sendewoche, das sind immer lange Nachtschichten. Moderieren und trotzdem Sport machen habe ich dann gerade hinter mir. Und da kann ich nur sagen: stressig ja, aber zusammen auch die perfekte Kombination!

Hartwig Thöne: Ich freue mich erst einmal auf die Moderation am Samstag. Sonntag früh geht es dann rechtzeitig zum Start rein in die Gummiwurst (Neo) und ab geht die wilde Fahrt… Danach abtrocknen und weiter moderieren. Wird nicht stressig, sondern schön!

Was macht den EBERL Chiemsee Triathlon für euch so besonders, dass ihr selbst starten wollt?

Bernd-Uwe: Ganz klar die Landschaft. Eine schönere Szenerie als die am Chiemsee kann man sich als Triathlet nicht wünschen. Dann natürlich die entspannte Atmosphäre und die reibungslose Organisation. Und ganz ehrlich ist es immer ein bisschen frustrierend, nur den anderen beim Sporteln zuzuschauen. Insofern ist ein Staffelstart echt ein Zuckerchen, über das ich mich sehr freue.

Annika Zimmermann, frei

Annika Zimmermann

Annika Zimmermann: Ich bin das erste Mal vor Ort und sehr gespannt! Der Ruf eilt voraus – und eine solche Staffelbesetzung an diesem Ort kann nur ein ganz besonderes Erlebnis werden.

Hartwig Thöne: Die Region ist einzigartig, die professionelle und doch familiäre Organisation ist einfach toll, aber das wichtigste ist: Triathlon rockt! Daher will ich mit dabei sein!

Hartwig, du schwimmst, Bernd Uwe schwingt sich auf das Rad und Annika schnürt die Laufschuhe. Wie ist euer aktueller Trainingszustand? Müssen wir Local Hero Trainer Bernd Rose noch vorbei schicken? 

Bernd-Uwe: Ich glaube, für 40 Kilometer reicht’s…zwar hat mir der nicht enden wollende Winter auch zugesetzt, aber ein paar schöne Radausfahrten waren möglich und den Rest erledigt dann das Wettkampffieber!

Annika Zimmermann: Haha, das passt soweit! Sport mache ich häufig, und in den letzten Wochen kam auch mal der ein oder andere Halbmarathon dazu. Wettkampferfahrung also. Hoffe nur, ich kann die Raketenleistung der Jungs einigermaßen ins Ziel bringen!

Hartwig Thöne: Mein Trainingszustand: glücklich, aber nicht olympiareif… Die Rekorde sollen andere schaffen. Wir wollen Spaß haben und dieses Event genießen!

Als Moderator an den Triathlon Strecken dieser Welt erlebt man allerlei. Was sind die kuriosesten Dinge, die ihr jemals bei einem Wettkampf erlebt habt?

Bernd-Uwe: Da kommt schon was zusammen! Also eine krasse Geschichte habe ich beim Challenge Kopenhagen erlebt. Ein deutscher Age Grouper hatte das unglaubliche Pech, auf der Langdistanz drei (!) Reifenpannen zu haben. Er hatte sogar zwei Ersatzschläuche dabei, nur beim dritten Mal musste er improvisieren. Also hat er sein Rad abgestellt, ist in den Wal gegangen und hat sich zwei Hände voll Zweige, Moos, Rinde etc. geholt und hat alles in seinen kaputten Schlauch gesteckt. Hat sogar gehalten. Allerdings schaute das Gestrüpp aus dem Reifen raus, weshalb ihn ein strenger Kampfrichter 10 Kilometer vor der Wechselzone aus dem Verkehr zog. Sehr schade…

Annika Zimmermann: Da muss ich passen; bei Triathlon Wettkämpfen habe ich bislang nicht moderiert.

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Hartwig Thöne

Hartwig Thöne: Die Idee eines Athleten im Neoprenanzug die Radstrecke zu fahren, war keine wirklich gute Idee. Dafür aber sehr kurios. Auch barfuß die Laufstrecke zu absolvieren, war eher ungewöhnlich, aber zumindest erfolgreich. Ansonsten gilt für mich: Die Emotionen der Athleten auf der Zielgerade erleben zu dürfen ist wunderbar! Jeder Finisher ist ein kleiner Held dieser Sportart.

Interview mit Klaus Ruscher: Mit der „Asphalt-Rock“-Tour Sportlern Beine machen

Asphalt-Rocker-Klaus Ruscher (2)Ein Triathlon ist immer ein ganz besonderes Erlebnis. Die gespannte Stimmung am Start, die Hektik in der Wechselzone gefolgt von der sportlichen Einsamkeit auf Lauf- und Radstrecke und natürlich der Zieleinlauf als Höhepunkt des Tages. Noch eindrücklicher wird dieses Erlebnis dann, wenn euphorische Zuschauer den Athleten Flügel wachsen lassen. Einer, der beide Seiten, die des aktiven Athleten, aber auch des anfeuernden Zuschauers kennt, ist das bayerische Ausdauersport Urgestein Klaus Ruscher. Für den Chiemsee Triathlon hat er sich etwas ganz besonderes überlegt. Wir haben ihn gefragt, was. Weiterlesen

Volksdistanz beim 5. Chiemsee Triathlon – Zwei Tage Triathlon Festival im Chiemgau

Chieming. Zum Fünfjährigen wird der Chiemsee Triathlon ein Tri-Festival. Neben der Mittel- und der Kurzdistanz sowie dem Paratriathlon gibt es 2016: eine Volksdistanz speziell für Breitensportler. „Die Idee geht auf viele Anfragen von Sportlern, aber vor allem von den Vereinen und der Feuerwehr vor Ort zurück“, erklärt Organisator Sven Hindl von Wechselszene Sportpromotion, der das Engagement und die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften nicht genug loben könne. Weiterlesen