Ruhe bitte!

Wer mich kennt, der weiß, dass ich kein großer Freund von Ruhetagen bin. In der Theorie weiß ich, dass man ihn braucht und dass er wichtig ist und so weiter. In der Praxis finde ich diese Tage oder eher den darauffolgenden doch sehr anstrengend.

Nicht treffen ist keine Kunst - das schon, oder?

Wobei der Ruhetag gestern tatsächlich recht entspannt verlief. Eine Runde Minigolf mit großer Ernsthaftigkeit ausgetragen (Ironie Ende), eine kleine Schwimmeinheit um nicht ganz einzurosten und sonst wirklich viel Ruhe.

Soweit so gut, man meint am nächsten Tag man sei wieder perfekt hergestellt, topfit und springt hoch motiviert in den Pool zum Morgenschwimmen. Blubb… wie ein leckes Boot scheint man langsam gen Beckenboden zu sinken… nichts geht… vom ersten Meter an…
Na gut, versucht man sich einzureden, es braucht wohl ein bisschen bis der Motor wieder warm ist. Also, ab aufs Rad. Der erste Anstieg bringt die bittere (sauere trifft es eher) Wahrheit. Da geht wenig bis nichts.
Und schon sitzen Engelchen und Teufelchen an beiden Seiten des Lenkers und diskutieren, dass man doch eigentlich gestern Ruhetag gehabt hätte und das es doch eigentlich laufen müsste und so weiter und so fort… Bis man als Athlet dann von sich, Engelchen und Teufelchen genervt die Augen verdreht, die Ohren auf Durchzug schaltet und die Einheit irgendwie zu Ende bringt. Morgen kann ja nur besser werden. Ich freue mich schon auf morgen!