Warum? Darum! Folge 3: Die Karten

Das Wechselszene-Skelett hat vor kurzem festgestellt, dass es nicht nur im Fußball Karten gibt. Aber wie ist das eigentlich mit den Karten im Triathlon?

Was bedeuten sie und welche Strafe droht mir?

 

Die gezeigte Karte ist abhängig von der Strafe. Deswegen betrachten wir erst einmal die Arten von Strafen, die ein Wettkampfrichter aussprechen kann. Es gibt drei verschiedene: Verwarnung, Zeitstrafe und Disqualifikation.

Bei einer Verwarnung werdet Ihr vom Wettkampfrichter mit einem akustischen Signal sowie der Nennung Eurer Startnummer angesprochen und erhaltet eine Gelbe Karte.
Eine Verwarnung wird bei einfachen Regelverstößen ausgesprochen, zum Beispiel wenn Ihr Euch einen unerlaubten Zeitvorteil verschafft habt.
In der Regel müsst Ihr die Aktion dann nur noch einmal regelkonform wiederholen, sodass der unfaire Vorteil ausgeglichen ist.
Aber Vorsicht, bei mehr als zwei Verwarnungen werdet Ihr disqualifiziert.

Eine Zeitstrafe kann nur während des Radfahrens beim Verdacht auf Windschattenfahren gegeben werden. Auch hier werdet Ihr mit einem akustischen Signal und der Nennung Euerer Startnummer angesprochen. Dann gibt‘s eine Schwarze Karte.
Die Zeitstrafe beträgt bei der Sprintdistanz 1Minute, bei der Kurzdistanz 2 Minuten, bei der Mitteldistanz 4 Minuten und bei der Langdistanz: 8 Minuten.
Auch hier dürft Ihr nicht mehr als 2 Karten erhalten!

Die Disqualifikation wird nur bei schwerwiegenden Regelverstößen angewandt und mit dem üblichen Vorgehen und einer Roten Karte angezeigt.
Hier könnt Ihr den Wettkampf zwar beenden, werdet aber nicht gewertet.

Es gibt auch noch den Sofortiger Ausschluss, der Euch betrifft, wenn Ihr Euch grob unsportlich verhaltet, beleidigt oder tätlich werdet. Eine Verwarnung vor einem sofortigen Ausschluss muss nicht ausgesprochen werden.

Auch bei Karten Kombinationen (zB. eine Gelbe und 2 Schwarze Karten) seid Ihr bei der dritten Karte disqualifiziert!

Weiter zu Folge 4: Der Park fermé

Zur Übersicht Warum? Darum!

 

Warum? Darum! Folge 2: Die Windschattenregel

Die Skelett- Frage der Woche betrifft das Radfahren. Denn bei allen Rennen, die das Wechselszene-Skelett bisher absolviert hat, war das Windschattenfahren verboten.

Warum das denn?
Und was bedeutet ein Windschattenverbot eigentlich genau?

Ob ein Windschattenverbot gilt, oder nicht, müsst Ihr der jeweiligen Wettkampfausschreibung entnehmen. Nur bei ganz bestimmten Rennen unter Erfüllung von Auflagen kann der Veranstalter eine Windschattenfreigabe beantragen.
Bei den meisten Rennen ist also Windschattenfahren hinter oder seitlich neben einem anderen Teilnehmer verboten.

Das heißt, Ihr dürft Euch in einem Raum von 10m x 3m mittig hinter dem Rad eines Konkurrenten nicht länger aufhalten.
Wollt Ihr den Fahrer überholen, so müsst Ihr das so schnell wie möglich machen. Bei der Kurzdistanz habt Ihr dafür maximal 15 Sekunden, bei der Langdistanz maximal 30 Sekunden Zeit.
Auch wenn Ihr überholt wurdet, müsst Ihr so schnell wie möglich die Windschattenzone hinter dem schnelleren Athleten verlassen.

Wenn Ihr dennoch beim Draften erwischt wurdet, kann der Kampfrichter Euch eine schwarze Karte zeigen (Verdacht auf Windschattenfahren). Fahrt Ihr weiterhin Windschatten gibt es die rote Karte. Dazu aber in einem der nächsten Blogs noch mehr.

Die Windschattenregeln findet Ihr hauptsächlich auf Seite 23 der DTU Sportordnung.

Weiter zu Folge 3: Die Karten

Zur Übersicht Warum? Darum!

Warum! Darum? Folge 1: Der Neoprenanzug

Das kleine Wechselszene-Skelett hat furchtbar viele Fragen, aber eine drückt besonders – denn die betrifft den geliebten Neoprenanzug. Das kleine Wechselszene-Skelett hat gehört es gäbe Wettkämpfe bei denen der Neoprenanzug verboten sei. Aber warum gibt es ein Neoprenverbot und wann tritt es in Kraft?

Der Neoprenanzug dient in erster Linie dem Kälteschutz. Ist das Wasser zu warm besteht die Gefahr, dass es den Athleten im Anzug zu warm wird, dass Athleten dehydrieren und in der Folge Kreislaufprobleme auftreten.
Auf Seite 20 der DTU Sportordnung sind deswegen für alle Strecken bestimmte Temperaturgrenzen festgelegt. Ab einer bestimmten Temperatur wird zur Sicherheit des Athleten ein Neoverbot ausgesprochen. Bei Kurzdistanzen ab 22 °C Wassertemperatur, bei Mitteldistanzen ab 23 °C, bei Langdistanzen ab 24 °C.

Weiter zur Folge 2: Die Windschttenregel.

Zur Übersicht Warum? Darum!