Warum? Darum! Folge 7: Der Trikot-Reißverschluss

Seit Tagen schon verfolgt das kleine Wechselszene-Skelett den Wetterbericht. Und alle befragten Online-Wetterdienste (viele!) geben die gleiche Information – es wird warm, sehr warm.

Das kleine Skelett kann die Hitze gar nicht leiden und hat sich deswegen schon alle Strategien zurechtgelegt, um sich während des Rennens Kühlung zu verschaffen.
Nun hat es von seinem Sportskameraden aber gehört, dass man den Reisverschluss des Trikots nicht ganz öffnen darf – stimmt das?

In der Sportordung 2012 findet es auch dazu die Lösung – und zwar ganz zum Schluss in der Übersicht der alt-neu Regelungen.
Bisher war es nämlich so, dass ein Reißverschluss auf der Vorderseite der Wettkampfbekleidung bei internationalen Veranstaltungen und der Deutschen Triathlon Liga maximal 15 Zentimeter geöffnet werden durfte.

Davon abgesehen, dass ihn als Hobbyathleten diese Regelung sowieso nicht betroffen hätte, ist seit 2012 nur noch das Tragen von Oberkleidung verpflichtend – der Zusatz der Reißverschluss-Regelung ist weggefallen!

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Warum? Darum! Folge 6: Pleiten, Pech und Pannen

Der erste Wettkampf rückt näher und das kleine Wechselszene-Skelett plagt noch eine große Sorge. Was ist, wenn es auf der Radstrecke eine Reifenpanne hat?

Ist jemand da der hilft? Oder darf es sich helfen lassen? Oder sollte es doch noch ein Reifen-Wechsel-Training einlegen?

Gut, dass die Sportordnung auch dazu alle Informationen hergibt, die es braucht!
Denn dort liest das Wechselszene-Skelett, dass es keine fremde Hilfe im Falle eines Defekts annehmen darf. Außer der Veranstalter hat einen Pannen-Service, der ihm zur Seite steht.

Sollte es also einen Defekt haben, muss es alle nötigen Reparaturen selbst durchführen. Dazu sollte es auch besser das nötige Werkzeug und Ersatzmaterial einpacken, denn es darf auch nichts davon von Helfern oder anderen Athleten annehmen.

Also besser noch mal üben, damit das Reifenwechseln im Notfall so schnell wie möglich gelingt!

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Warum? Darum! Folge 5: Suchaktionen

Das kleine Wechselszene Skelett ist schon ganz gespannt, was für eine Zielzeit es im Wettkampf nach seinem harten Training erreichen wird. Gut, dass die Zeitnahme supergenau mit einem Zeitmesssystem und Matten am Boden ist.
Beim Betreten des Startbereiches fällt ihm auf, dass dort schon eine Zeitmessmatte überschritten wird. Warum das denn?

Viele Veranstalter bringen an dieser Stelle eine Zeitmatte an, um zu registrieren, wer den Startbereich betreten hat und wie viele Wettkämpfer sich auf die Schwimmstrecke begeben haben.
Wichtig wird diese Information nachdem das Schwimmen für alle beendet ist. Denn dann wird abgeglichen, ob auch wirklich jeder das Wasser verlassen hat. Es handelt sich also um eine Sicherheitsmaßnahme, um im Ernstfall möglichst schnell reagieren zu können.

In Eurem eigenen Interesse – solltet Ihr, nachdem Ihr die Matte überschritten habt, den Wettkampf doch nicht bestreiten wollen, dann meldet Euch bei einem Kampfrichter oder bei der Zeitnahmecrew ab. Das erspart unseren Notfallhelfern einiges an Aufregung und Kosten. Denn der Einsatz eines Rettungshubschraubers für die Suche nach einem vermissten Schwimmer kostet in der Stunde 4600 €!

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Warum? Darum! Folge 4: Der Park fermé

Im Gespräch mit seinen erfahrenen Triathlon-Kumpels hat das kleine Skelett gehört, dass es auch beim Triathlon einen Park fermé gibt. Kampfrichter kontrollieren den Eingang der Wechselzone.

Aber warum kontrollieren Kampfrichter den Eingang der Wechselzone eigentlich?

Das hat verschiedene Gründe, die allesamt die Sicherheit der Athleten gewährleisten sollen.
Die Wechselzone darf während der gesamten Zeit nur von Wettkampfteilnehmern, offiziellen Helfern des Ausrichters, akkreditierten Medienleuten, Kampfrichtern sowie von Rettungs- und Sicherheitskräften betreten werden. So wird während des Rennens kein Teilnehmer durch herumstehende Personen behindert und es können keine Gegenstände entwendet werden.

Außerdem müsst Ihr stets ein Rad  und einen Helm in technisch einwandfreiem Zustand an den Start bringen. Dadurch soll die Gefahr für Euch und Euere Mitstreiter so gering wie möglich gehalten werden. Die Kampfrichter kontrollieren, ob die Lenkerenden am Rad verschlossen sind, keine Glasflaschen mitgeführt werden, die Startnummer links am Rad angebracht ist, keine zusätzliche Einrichtungen zur Beschleunigung des Rades angebracht sind u.v.m.

Für den Helm gelten einige mehrere Dinge: er darf nicht beschädigt sein, sein Aufbau muss den Bestimmungen eines anerkannten Prüfinstituts entsprechen, er muss auf Euerem Kopf korrekt sitzen (deswegen müsst Ihr den Helm beim Check-In auch aufsetzen, schließen und gegebenenfalls abnehmen), er muss unbeschädigte, nicht dehnbare Halteriemen haben, die an mindestens drei Stellen mit der Schale verbunden sind und sich mittels Sicherheitssystem (nicht Klett o. ä.) schließen lassen.

Ihr seid selbst für die technische Sicherheit Euerer Ausrüstung verantwortlich! Dennoch – ist Eurer Helm zum Beispiel beschädigt, dann wird Euch der Zutritt zur Wechselzone vorerst verweigert. Ihr werdet notiert und müsst mit einem sicheren Helm erneut einchecken. Die notierten Nummern werden später in der Wechselzone nochmals kontrolliert!

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Warum? Darum! Folge 3: Die Karten

Das Wechselszene-Skelett hat vor kurzem festgestellt, dass es nicht nur im Fußball Karten gibt. Aber wie ist das eigentlich mit den Karten im Triathlon?

Was bedeuten sie und welche Strafe droht mir?

 

Die gezeigte Karte ist abhängig von der Strafe. Deswegen betrachten wir erst einmal die Arten von Strafen, die ein Wettkampfrichter aussprechen kann. Es gibt drei verschiedene: Verwarnung, Zeitstrafe und Disqualifikation.

Bei einer Verwarnung werdet Ihr vom Wettkampfrichter mit einem akustischen Signal sowie der Nennung Eurer Startnummer angesprochen und erhaltet eine Gelbe Karte.
Eine Verwarnung wird bei einfachen Regelverstößen ausgesprochen, zum Beispiel wenn Ihr Euch einen unerlaubten Zeitvorteil verschafft habt.
In der Regel müsst Ihr die Aktion dann nur noch einmal regelkonform wiederholen, sodass der unfaire Vorteil ausgeglichen ist.
Aber Vorsicht, bei mehr als zwei Verwarnungen werdet Ihr disqualifiziert.

Eine Zeitstrafe kann nur während des Radfahrens beim Verdacht auf Windschattenfahren gegeben werden. Auch hier werdet Ihr mit einem akustischen Signal und der Nennung Euerer Startnummer angesprochen. Dann gibt‘s eine Schwarze Karte.
Die Zeitstrafe beträgt bei der Sprintdistanz 1Minute, bei der Kurzdistanz 2 Minuten, bei der Mitteldistanz 4 Minuten und bei der Langdistanz: 8 Minuten.
Auch hier dürft Ihr nicht mehr als 2 Karten erhalten!

Die Disqualifikation wird nur bei schwerwiegenden Regelverstößen angewandt und mit dem üblichen Vorgehen und einer Roten Karte angezeigt.
Hier könnt Ihr den Wettkampf zwar beenden, werdet aber nicht gewertet.

Es gibt auch noch den Sofortiger Ausschluss, der Euch betrifft, wenn Ihr Euch grob unsportlich verhaltet, beleidigt oder tätlich werdet. Eine Verwarnung vor einem sofortigen Ausschluss muss nicht ausgesprochen werden.

Auch bei Karten Kombinationen (zB. eine Gelbe und 2 Schwarze Karten) seid Ihr bei der dritten Karte disqualifiziert!

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Warum? Darum! Folge 2: Die Windschattenregel

Die Skelett- Frage der Woche betrifft das Radfahren. Denn bei allen Rennen, die das Wechselszene-Skelett bisher absolviert hat, war das Windschattenfahren verboten.

Warum das denn?
Und was bedeutet ein Windschattenverbot eigentlich genau?

Ob ein Windschattenverbot gilt, oder nicht, müsst Ihr der jeweiligen Wettkampfausschreibung entnehmen. Nur bei ganz bestimmten Rennen unter Erfüllung von Auflagen kann der Veranstalter eine Windschattenfreigabe beantragen.
Bei den meisten Rennen ist also Windschattenfahren hinter oder seitlich neben einem anderen Teilnehmer verboten.

Das heißt, Ihr dürft Euch in einem Raum von 10m x 3m mittig hinter dem Rad eines Konkurrenten nicht länger aufhalten.
Wollt Ihr den Fahrer überholen, so müsst Ihr das so schnell wie möglich machen. Bei der Kurzdistanz habt Ihr dafür maximal 15 Sekunden, bei der Langdistanz maximal 30 Sekunden Zeit.
Auch wenn Ihr überholt wurdet, müsst Ihr so schnell wie möglich die Windschattenzone hinter dem schnelleren Athleten verlassen.

Wenn Ihr dennoch beim Draften erwischt wurdet, kann der Kampfrichter Euch eine schwarze Karte zeigen (Verdacht auf Windschattenfahren). Fahrt Ihr weiterhin Windschatten gibt es die rote Karte. Dazu aber in einem der nächsten Blogs noch mehr.

Die Windschattenregeln findet Ihr hauptsächlich auf Seite 23 der DTU Sportordnung.

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