Buch-Tipp November: New York – Marathonlauf mit Doping im Blut und Sprengstoff in den Schuhen

Gerade war er wieder, einer der größten Marathonläufe der Welt: der New York Marathon. Dieses Mega-Event ist auch der Schauplatz eines packenden Thrillers. Der russische Oligarch Stalin zwingt zwei Freunde aus Rache an den Start des New York City Marathons: mit einem hochwirksamen Dopingmittel im Blut und Bomben in den Schuhen. Seine Regeln sind einfach: Einer von ihnen muss das Rennen gewinnen, keiner von ihnen darf stehenbleiben. Ihnen bleiben nur zwei Stunden Zeit, um ihr Leben zu retten. Doch Stalins Plan ist weit komplizierter und zielt darauf ab, die USA ins Mark zu treffen. „Endlich wieder ein Buch, das es Wert wäre, verfilmt zu werden“, lautet das Fazit von Chefrezensent Florian Hilleberg.


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Dass die Realität bisweilen selbst die kühnste Fiktion einholt, hat der Bombenanschlag beim diesjährigen Boston Marathon gezeigt. Drei Jahre zuvor ist Frank Lauenroths erster Erfolgsthriller „Boston Run“ im Sportwelt Verlag erschienen. Hauptfiguren sind der eigenwillige Erfinder Christopher, sein treuer Freund Brian und eine ambitionierte Einsatzleiterin des Geheimdienstes NSA, die sich eine wilde Verfolgungsjagd durch die US-Metropole liefern.

„New York Run“ ist die Fortsetzung von Frank Lauenroths Erfolgsroman „Boston Run“, bei dem ein Newcomer in der Marathonszene, Brian Harding, beinahe den Boston Marathon gewonnen hätte. Möglich wurde dies durch eine neue Wunderdroge, die sich im Laufe des Rennens auflöst und im Ziel nicht mehr nachweisbar ist. Deren Formel lockt natürlich sowohl Geheimdienste als auch Kriminelle auf den Plan, und es entsteht eine rasante Hatz quer durch die Marathon-Metropole.
Diesmal werden Brian und sein Freund Christopher Johnson – der Erfinder der Dopingsubstanz – gezwungen, in New York zu starten und den Lauf zu gewinnen … andernfalls explodiert der Sprengstoff in ihren Schuhen. Und da Johnson auf den Fahndungslisten der Geheimdienste ganz oben steht, entwickelt sich auch diesmal kurz nach dem Start eine wilde Verfolgungsjagd. Allerdings explodieren die Schuhe auch, wenn Brian und Chris stehenbleiben. Ihnen bleiben nur zwei Stunden Zeit, um ihr Leben zu retten.

Zu allem Überfluss hat auch die CIA Wind von der Sache bekommen und ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, die beiden Läufer zu retten und dem russischen Drahtzieher das Handwerk zu legen. Ein mörderisches Unterfangen.

„Frank Lauenroths zweiter Marathon-Thriller ist eine aberwitzige Mischung aus James Bond und Speed, bleibt aber trotzdem stets eigenständig und glaubwürdig.“ (Florian Hilleberg, literra.info)

„Sehr kurzweilig, einfallsreich und mit vielen tollen Wendungen rennen die beiden Läufer um ihr Leben.“ (kriminetz.de)

„New York Run – Der zweite Marathon-Thriller“:
ISBN: 978-3-941297-19-7 (Print), Preis: 9,95 €
 ISBN: 978-3-941297-20-3 (eBook), Preis: 6,99 €

erhältlich überall im Buchhandel und bei Amazon.

Mehr über Frank Lauenroth unter www.sportweltverlag.de

 

Frank Lauenroth, Jahrgang 1963, lebt mit seiner Frau und Familie in Hamburg. Obwohl er ursprünglich Maschinenbau erlernte, studierte und letztlich diplomiert wurde, arbeitet er heute als Software-Entwickler. Neben seiner Arbeit als Autor ist er begeisterter Ausdauerläufer.
Wir haben ihm einige Fragen gestellt, denn die Kombination aus Marathon und Thriller ist ja durchaus ungewöhnlich.

Hallo Frank, „New York Run“ ist dein zweiter Marathon-Thriller. Bist du selbst schon Marathon gelaufen? Wenn ja: Wie waren deine Erfahrungen dabei?
Laufen ist genial. Einen Marathon anzugehen, dafür zu trainieren und schließlich erfolgreich zu absolvieren, ist ein Event für Körper und Psyche. Ich habe jeden Moment genossen, obwohl ich bei meinem ersten Marathon 2005 in Hamburg ab KM 33 verletzungsbedingt zum Gehen verdammt war.

Hättest du dir dort ein Dopingmittel wie im Roman gewünscht?
Das ist ein zweischneidiges Schwert. Moralisch gesehen natürlich nicht. Ich bin ein Befürworter des sauberen Sports. Aber ich wüsste schon gerne, wie es sich anfühlt, in der Spitze mitlaufen zu können.

Dein erster Marathon-Thriller spielt in Boston, der zweite in New York. Warst du selbst schon mal vor Ort? Und woher kennst du den Rennablauf so gut?
Ich kenne weder Boston, noch New York. Allerdings bin ich ein absoluter Freund einer genauen Recherche. Ich habe mit Läufern gesprochen, die in Boston und/oder New York gestartet waren, habe mich in Blogs belesen und war mehrfach per GoogleView auf den Laufstrecken unterwegs.

Seit wann läufst du? Und wie bist du zum Laufen gekommen?
Bis zur siebenten Klasse hatte ich den Sport noch nicht für mich entdeckt. Irgendwann hatte ich es aber satt, bei den Mannschaftsbildungen auf dem Bolzplatz immer als letzter gewählt zu werden. Ich begann zu laufen. Mit der Ausdauer kamen auch andere, koordinative Fähigkeiten, die sich auch beim Fußball auszahlten. Aus der 3- im Sportunterricht wurde binnen eines Jahres eine 1. Und ich blieb dem Laufen treu.

Läufst du lieber Marathon oder kürzere Strecken?
Ab der Stadionrunde mag ich alles. Am liebsten jedoch die 10 km und den Halbmarathon.

Wieso eigentlich Laufen? Was macht für dich den besonderen Reiz des Laufens aus?
Schuhe, Hose, Shirt und los. Na ja, vielleicht nicht in der Reihenfolge. Auf jeden Fall ist Laufen immer verfügbar. Ich habe Radfahren und Schwimmen versucht, aber beim Laufen kann ich mich am besten auspowern und den Kopf wieder frei bekommen.

Gibt es Parallelen zwischen einem Marathonlauf und dem Schreiben eines Romans?
Parallelen? Ja! Einen Fehlstart habe ich noch nie hingelegt, da ich, bevor ich wirklich mit dem Schreiben anfange, bereits die meisten Eckpunkte und den Schluss des Romans im Kopf habe. Ich lege allerdings viel Wert auf den Endspurt. Und versuche immer, das Tempo hochzuhalten. Getreu meiner Autoren-Devise: Du sollst nicht langweilen!

Was würdest du deinen Söhnen eher raten: einen Marathon zu laufen oder ein Buch zu schreiben?
In beidem findet man Verwirklichung. Aber eines ist sicher: Ein Marathon ist leichter. ;-)